Schach-Außenseiter mit Biss
Wenn man als klarer Außenseiter in eine neue Liga startet, gibt es zwei Wege:
Man kann vor Ehrfurcht erstarren – oder man macht es wie wir.
Wir nehmen jede Partie mit einer riesigen Portion Vorfreude, Kampfesmut und vor allem mit einer gesunden Menge Humor.
Denn egal ob Sieg oder Niederlage: Hauptsache, wir fighten gemeinsam am Schachbrett!
Schon vor dem ersten Spielzug wurde bei uns gelacht, was das Zeug hält.
Wenn die Nerven ein bisschen flattern, hilft schließlich am besten der Blick in die eigene Vereinschronik.
Da kam sie wieder hoch, die legendäre Geschichte aus Gernsheim: Erinnerte sich noch jemand an den Kollegen, der es auf dem Brett damals so verdammt eilig hatte? Sein Plan war simpel wie genial: Partie im Schnelldurchgang beenden, weil morgens um 10:00 Uhr der Magen knurrte. Das Ziel? Ein saftiger Döner! Blöd nur, dass die kulinarische Realität gnadenlos zuschlug.
Fragt euch mal selbst: Hat eine Dönerbude um halb zehn oder zehn morgens offen? Eben nicht! Die meisten machen erst um 11 oder 12 Uhr auf. Und so schlich unser hungriger Held damals – ohne Punkte und ohne Döner – langsam und sichtlich geknickt zurück ins Spiellokal. Eine Geschichte, über die wir heute noch feucht-fröhlich lachen können!
Mit genau dieser Mischung aus Lockerheit und dem festen Vorsatz, ein gutes Spiel aufs Brett zu zaubern, reisten wir also am ersten Spieltag nach Roßdorf.
Die Taktik stand: Den Gegner mit der nötigen Ernsthaftigkeit bezwingen, um jeden einzelnen Punkt kämpfen wie die Löwen und danach – quasi als Tradition – gemeinsam Döner essen gehen. Wir sind mit purem Kampfgeist hingefahren, bereit, jeden Teilerfolg lautstark zu bejubeln und zu feiern. Am Ende mussten wir allerdings einsehen, dass die Trauben in der Starkenburgliga verdammt hoch hängen. Roßdorf zeigte uns die Grenzen auf und verpasste uns eine ordentliche 7,5 : 0,5 Abreibung.
Aber wisst ihr was? Den einen, hart erkämpften halben Punkt, den feiern wir trotzdem! Und das Beste am Ende des Tages: Dieses Mal hatten die Läden offen. Es hat in Roßdorf zwar nicht für die Tabellenspitze gereicht, aber für den Döner allemal. Die Saison ist noch lang, der Kampfgeist ist ungebrochen.
September
Schachferien im August
Wie jedes Jahr haben wir uns überlegt wie wir die Sommerferien gestalten wollen.
Da wir Kinder aus Bayern und Hessen haben, daher haben wir wie die kommenden Jahren entschieden unser Sommerferien im August zu machen.
Daher ist der letzte Termin am 31.07 und der Starttermin am 04.09.2026
Bei einer Temperatur von 35C° würden wir den letzten Trainingstag ausfallen lassen.
Dafür haben wir zum Start der Neuen Saison auch ein Grilltermin ausgerufen am 26.09.2026
In Schaafheim im Röhricheck